Schlosspark Hohenzieritz
Ein Meisterwerk des Landschaftsarchitekten Thomson
Der wohl älteste Landschaftspark in Mecklenburg-Vorpommern erstreckt sich hinter dem Schloss Hohenzieritz. 1771 erhielt Archibald Thomson den Auftrag, den ehemaligen Küchengarten umzugestalten und einen Park anzulegen.
Bewusst integrierte der englische Gartenkünstler die umliegende Landschaft in die Parkgestaltung. So bieten sich aus allen Richtungen immer wieder reizvolle Blicke in die malerische Landschaft.
Herzog Karl II. von Mecklenburg-Strelitz ließ im Jahre 1798 das Denkmal "Die Hoffnung tröstet die Trauer" errichten, das an verstorbene Familienmitglieder erinnert. Das Denkmal blieb bis heute erhalten, während andere Elemente, wie die Moschee, der Waldaltar und das Borkenhäuschen, im Laufe der Zeit verschwunden sind. Die Weinlaube und die Pergola an der Gartentreppe konnten inzwischen rekonstruiert werden.
Unweit des Schlosses wurde 1815 der Luisentempel zum Gedenken an die Tochter des Herzogs Karl II. errichtet. Der klassizistische Bau kennzeichnet den Lieblingsplatz der Strelitzer Prinzessin und preußischen Königin Luise, die 1810 in Hohenzieritz verstarb.
Lange Zeit fand der Park wenig Beachtung. Jetzt wird er wieder intensiv gepflegt und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Eine interessante Begegnung versprechen auch die südamerikanischen Alpakas der Familie Wiechert, die man unweit des Schlossparks besuchen kann.
Weitere Informationen:
Schloss Hohenzieritz
Förderverein Schloss Hohenzieritz e.V.
Schulstraße 1
17237 Hohenzieritz
Tel.: 039824 20020
www.hohenzieritz.de
Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten
Werderstraße 4
19055 Schwerin
Tel.: 0385 5090
Fax: 0385 509124