Hexenverfolgung-Hexenverfolgung -


Hexenverfolgung


Die dunkle Seite des Mittelalters

Zu den dunklen Seiten des Mittelalters gehörten die Inquisition und die Hexenverfolgung. Menschen, vor allem Frauen wurde vorgeworfen, mit dem Teufel und "schwarzer Magie" Umgang zu pflegen. Sie wurden in großer Zahl zum Tode verurteilt und mussten qualvoll sterben. Oft beruhten diese Anschuldigungen auf Unwissenheit und Aberglauben, bisweilen auch auf Neid und Verleumdung.  

Einen eindrucksvollen Blick in die Zeit der Hexenverfolgung bietet die Ausstellung in der Alten Burg Penzlin mit ihren geschichtlich bedeutenden Hexenverliesen. In diesen unterirdischen Verliesen wurden angebliche Hexen in engen Nischen unter unmenschlichen Bedingungen eingekerkert. Das Museum, das sich hauptsächlich mit dem Thema "Magie und Hexenverfolgungen in Mecklenburg-Vorpommern" beschäftigt, zeigt neben den Verlieskellern auch eine Folterkammer mit Folterinstrumenten und Prangergeräten.

Bis zum Ende der Hexenverfolgungen starben allein in Mecklenburg bis zu 2000 Menschen auf dem Scheiterhaufen. Der letzte mecklenburgische Hexenprozess fand im Jahr 1726 auf der Burg Stargard statt.  Noch heute weisen Flurnamen wie "Hexenberge" und "Blocksberge" auf die traurige Zeit der Hexenverfolgung hin.

Weitere Informationen:
 
Alte Burg Penzlin
Warener Chaussee 55 a
17217 Penzlin
Tel.: 03962 7210494
alte.burg@penzlin.de
www.penzlin.de/d_burg/index.html
 
 
Touristinformation Burg Stargard
Am Markt 3
17094 Burg Stargard
Tel.: 039603 20895
ti@burg-stargard.de
www.burg-stargard.de