In Remplin, einem Dorf inmitten der Mecklenburgischen Schweiz, legten holländische Gärtner im Auftrag Friedrich II. Graf von Hahn im 18. Jahrhundert einen der bedeutendsten Barockgärten Mecklenburgs an. 1793 ließ der Graf die erste Sternwarte Mecklenburgs erbauen, die gestalterisch in den Park eingebunden wurde.
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| Der Park erfuhr eine Erweiterung nachdem Georg Herzog von Mecklenburg-Strelitz 1851 das Anwesen erwarb. Peter Joseph Lenné (1789-1866), berühmtester Landschaftsarchitekt seiner Zeit, gestaltete nun den Park im Stil eines englischen Landschaftsparks. Alle Alleen und geradlinigen Achsen, die auf den barocken Ursprung deuteten, wurden erhalten. |
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Ein geschwungenes Wegenetz, Baum- und Strauchgruppen, Wasserläufe mit Stein- und Holzbrücken sowie eine künstlich angelegte Grotte prägen die dazwischenliegenden Flächen. Der von Lenné angelegte Schlosspark mit seinen sieben 200-jährigen Lindenalleen blieb nur in Teilen erhalten. Nach den Vorstellungen der Gemeinde soll er jedoch in den nächsten Jahren rekonstruiert werden.
Siehe auch www.orte-in-mv.de
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