Stadttore Neubrandenburg-Stadttore Neubrandenburg -


Stadttore Neubrandenburg


Beeindruckende Zeugnisse der Backsteingotik

Die prächtigen Stadttore aus Backstein, die Neubrandenburg seinen Beinamen "Stadt der vier Tore" verleihen, sind beeindruckende Zeugnisse gotischer Baukunst und Bestandteil der am vollständigsten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigung Norddeutschlands.

 

 

 

 

Die Tore wurden auf Feldsteinsockeln errichtet und durchbrechen die im Durchschnitt 7m hohe Wehranlage mit Wiekhäusern und Wallgraben im Norden, Osten, Süden und Westen.

 

 

 

 

 


 

Das älteste und zugleich schlichteste der Stadttore ist das um 1300 errichtete Friedländer Tor. Sein Vortor wurde im 16. Jahrhundert zum weiteren Schutz mit einem vorgelagerten Zingel - einem 8 m hohen Rundturm - verstärkt. Den südlichen Zugang zur Stadt bildet das Stargarder Tor, das zweitälteste Neubrandenburger Stadttor. Es zählt mit seinen neun weibliche Figuren aus Terrakotta und Putz auf der Feldseite des Vortores zu den schönsten gotischen Bauten Norddeutschlands.  

 

 

 

Um 1400 entstand das Treptower Tor auf der Westseite der Stadtbefestigung. Das 32 m hohe Tor ist das höchste und zugleich repräsentativste der vier Stadttore. Seit 1873 beherbergt es das Regionalmuseum der Stadt Neubrandenburg. Als jüngstes der vier Stadttore wurde das Neue Tor im ausgehenden 15. Jahrhundert im Osten der historischen Wehranlage errichtet. Von ihm ist heute nur noch das Haupttor erhalten, da ein großer Teil der Anlage 1631 bei der Belagerung durch den kaiserlichen General Tilly zerstört wurde.

Weitere Informationen:
 
Touristinfo Neubrandenburg
Stargarder Str. 17
17033 Neubrandenburg
Tel.: 01805 170330 (14 ct/min)
Fax: 0395 5667661
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